Chronischer Stress, Darmgesundheit, Funktionelle medizin, Hormone

Fatique und chronische Müdigkeit-Nicht nur ein Krebs-Symptom!


Das Fatigue Syndrom ist ein unspezifischer Symptomenkomplex bestehend aus chronischer Müdigkeit, Energielosigkeit trotz ausreichend Schlaf; sehr oft einhergehend mit Kopf und Gliederschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Depressionen und stellenweise sogar Allergien. Krebspatienten leiden häufig darunter. Aber mittlerweile weiß man dass es nicht nur ein Krebs-Problem ist.

►Wussten Sie dass auch Frauen mit Myomen und Endometriose ähnliche Symptome schildern? 

Das wird sehr häufig verkannt. Endometriose z.B ist auch eine Erkrankung die sehr lange Zeit nicht wirklich diagnostiziert werden kann. Viele Frauen durchlaufen eine Odysee von Arztbesuchen, bis der Sache mal ein Name gegeben werden kann.

Die Ursachen sind hauptsächlich hormoneller Natur; also häufig Ungleichgewichte der Östrogen-Progesteron-Achse die eher zugunsten einer Östrogendominanz verschoben ist. Und das wird verstärkt durch die klassischen Phänomene der heutigen Zeit: Stress, Fehlernährung, hormonartig wirkende Zusatzstoffe im Alltag.

Aus traditionell heilkundlicher Sicht sind es oft auch Frauen die zu Stauungen im kleinen Becken neigen.
Selbst bei den schlankesten Frauen, die einen total flachen Bauch haben konnte ich solche Anschoppungen durch den Klopfschall raushören bei der Untersuchung.
► Sehr häufig ist auch das Gemüt betroffen. Schweregefühl, melancholische Zustände sind nicht selten.



►Es handelt sich u.a. um chronische Stauungen der Durchblutung im kleinen Becken. Dass die Schleimhaut der Gebärmutter auch bestimmte Einheiten besitzt, die wichtig für den Energiehaushalt sind, übersieht man häufig sehr gerne. Diese Einheiten nennen sich Mitochondrien. Es ist eben davon auszugehen dass einfach die Mitochondrien, die kleinen und wichtigsten Energiefabriken unseres Körpers nicht mehr leistungsfähig genug sind.

Grund sind chronische Schäden der Stoffwechselprozesse die in den Mitochondrien ablaufen. Zum Einen erklärt es sich auch durch die Verschlackung des Bindegewebes. Auch dies wird gerne als Mythos abgetan. Aber man kann es tasten. Ein weiteres Problem ist die fehlgeleitete Stoffwechsellage in diesen kleinen Powerfabriken und die Bildung von aggressiven Radikalen, die wiederum weiterhin Schäden verursachen.
Verdacht auf Tumoren ist selbstverständlich akut abklärungsbedürftig. Auch Myome müssen regelmässig beobachtet werden.


Ausleitung und Entgiftung- Aber mit System!


►Sehr schnell redet man von Entgiftung , von Übersäuerung und davon dass man die Ausleitung ankurbeln sollte. Handelt es sich allerdings um ausgesprochene Mangelsituationen, müssen erstmal die Enzymsysteme in den Mitochondrien entsprechend versorgt werden mit den wichtigen, die Zellatmung wieder herstellenden Cofaktoren, Mikronährstoffen.

Auch eine Entgiftung erfordert ein gewisses Energielevel. Hier muss ich auch nochmal verdeutlichen dass der Körper ja selbst auch ohnehin schon ununterbrochen entgiftet. Nur braucht er eben auch dafür regelmässig notwendige Bausteine.

🌹

Kleine kritische Anmerkung zum Nachdenken:
Gebärmutter heisst in altgriechisch Hystera. Man redet immernoch von Hysterektomie, wenn zB die Gebärmutter entfernt werden soll (Ein Eingriff der in manchen Fällen Sinn macht, wenn Lebensgefahr in Sicht ist. Sehr oft schießt man immernoch zu schnell.) Wenn eine Frau mit entsprechenden Beschwerden sich meldet, dann stempelt man sie immernoch gerne als hysterisch ab. In der Tat hat die historische Bezeichnung auch mit dem Gemütszustand der Hysterie zu tun. Auch wenn man immer mehr von dieser Bezeichnung absieht, weil es abwertend wirkt, wird man als Frau dennoch gerne abgewertet oder belächelt. Daher auch die schwere Diagnosestellung bei Erkrankungen wie Endometriose
. Das darf und muss sich ändern!

(Bild: CanvaDesign/ Fitzkes, Getty Images)


Und was kann man tun?


Falls Sie auch entsprechende Symptome haben sollten, die länger als ein halbes Jahr bestehen, dann sollten Sie unbedingt ärztlich abklären. Sollte keine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken, macht es Sinn therapeutischen Rat einzuholen. Es gibt vielerlei naturheilkundliche Möglichkeiten. Mängel können über ganzheitliche Blutanalysen herausgefunden und gezielt behoben werden. Wenn die Mängel behoben sind kann man die wichtigen Entgiftungsorgane- und Organsysteme wunderbar stützen.

🌹Die individuelle Konstitutionsanalyse ist sehr sinnvoll. So können wir die Thematik vorerst an der Basis unterstützen.

🌹Bei Myomen oder Stauungen im kleinen Becken kann man ganz gut neuraltherapeutisch unterstützen und die Hartnäckigkeit etwas mildern, denn wie bei allen Verhärtungen erfordern auch Myome etwas Geduld.

🌹Wie bereits erwähnt, befinden sich in der Gebärmutter auch Mitochondrien! Wir müssen unbedingt diese wichtigsten Energiefabriken aktivieren! Ich nutze da sehr gerne Infusionen, da es schnell und effizient hilft. Gerade wenn die Symptomatik so hartnäckig ist.

🌹Die hormonelle Sachlage könnten wir uns ansehen und daran arbeiten. Gute pflanzliche und erfahrungsheilkundliche Mittel , aber auch spagyrische Tinkturen, Teemischungen die zB Frauenmantel , Schafgarbe enthalten, helfen auch ganz wunderbar (gestagenartige Wirkweise!). Leider ist eine gravierende Folge auch die ungewollte Kinderlosigkeit. Auch bei dieser Thematik können wir positive Resultate erzielen.

🌹Der Darm muss unbedingt mitbearbeitet werden. Denn der Darm bestimmt das Hormongleichgewicht mit!

🌹Für das Nervensystem gibt es ganz gute Hilfsmittel wie Safranextrakt und Rosenwurz . Der Safran vor allem als Sonnenmittel, welches nicht nur die Sonne im Herzen wieder scheinen lässt sondern auch über die Bitterstoffe der Leber guttut.

Ernährung ist das A und O


🌹Was sie selbst auf jeden Fall tun können ist, die Ernährung umzustellen. Reduzieren sie tierische Nahrung und verzehren sie möglichst Gemüse und Obst. Gerade Kohlarten und alles was intensiv gefärbt ist sind wunderbare Basenbildner und gut für den Eisenhaushalt. Im Falle von Myomen weiß man dass die Monatsblutungen häufig intensiver sein können, was auch den Eisenhaushalt benachteiligt.

Übetriebenen Konsum von Milch- und Milchprodukten möglichst zu reduzieren wäre auch sehr wichtig, da Milchprodukte Wachstumsfaktoren für Kälber enthalten. Diese bewirken eher ein Wachstum von Myomen und Schokoladenzysten.

Greifen sie eher zu Kartoffeln als zu Nudeln und anderen Kohlehydraten. Bauen sie immer mehr besondere Gewürze in die Ernährung ein, wie zB Curcuma, Ingwer. Verzehren sie Nüsse.

Die Ernährung nach ihrer individuellen Konstitution auszurichten ist auch sehr wichtig!

Vergessen sie aber eines nicht:


Alles was wächst, das nährt! Alles was nicht wächst, hat keinen Nährwert



🌹Sanft zu sich selbst zu sein.
Selbstfürsorge ist wichtig! Oft in die Natur, in den Wald zu gehen tut gut, denn im Wald riecht man die angenehmen Duftstoffe, die sich auch positiv auf die Hormone und das Gemüt auswirken.


Denken sie daran dass Erkrankungen wie zB Krebs eine sehr lange Vorlaufphase haben und unter Umständen Jahre oder Jahrzehnte vorher schon beginnen! Übernehmen sie Verantwortung für sich und ihre Gesundheit.
Ich helfe Ihnen gerne.


Quellen:
-deutsche-fatique-gesellschaft.de
-docchekflexicon.de

Beitragsbild: CanvaDesign/Tadamichi, Getty Images

Schmerzen

Schmerzen aus traditionell heilkundlicher Sicht und Fallbeispiele

Gerade noch über Hormone geschrieben und heute geht es um Schmerzen.
Aber auch Hormone können das Schmerzempfinden beinflussen. Laut Studien ist das Schmerzempfinden bei Frauen etwas anders als bei Männern. Offensichtlich haben hier Östrogen und Progesteron eine Rolle und beeinflussen je nach Zyklusphase das Schmerzempfinden entsprechend. Und möglicherweise gibt es bestimmte Hormonkonstellationen, die vor Schmerzen schützen. Eine Forschungsarbeit von Dr. Christine Meyer-Frießem vom Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil. Auch Serotonin spielt eine Rolle. Menschen mit ausreichend Serotonin im Blut sind weniger schmerzempfindlich und „halten mehr aus“.

Als Frau kann man gerne mal beobachten, ob Schmerzen sich zyklusabhängig ändern.

Schmerzen sind akute Warnsignale. Sobald sie aber chronisch werden, kann sich allmählich ein Schmerzgedächtnis entwickeln. Das heisst dass das Gehirn bei Schmerzen eine Rolle spielt. Es gibt Möglichkeiten, das Schmerzgedächtnis auszuschalten. Meist steckt da ein daueraktives sympathisches Nervensystem dahinter.

(Bild: Canva Design)


Das heisst, wenn wir es nicht schaffen den parasympathischen Ast regelmässig zu aktivieren, kann es dauerhaft Probleme geben.

Wenn man die traditionell heilkundliche Sicht nimmt, haben unterschiedliche Konstitutionen und Temperamente von Patienten auch unterschiedliche Gründe für Schmerzen.
Der lymphatisch geprägte Mensch (blaue Augenfarbe) wird Schmerzen eher wegen zu zäher und schlecht abfließender Lymphe bekommen; die Lymphgefäße dieser Konstitution sind auch nicht gerade sehr standhaft. Und in der Tat durfte ich das bei zwei Damen (höheres Alter) mit lymphathischer Konstitution (blaue Augenfarbe) beobachten. Meist waren die Schmerzen lokalisiert im unteren Rücken und ich konnte Verquellungen tasten. Meine Methode der Wahl, nicht nur den Lymphfluß zu aktivieren, sondern auch den Sympathikus auszuschalten ist die Neuraltherapie. Regelmässige Quaddelungen im schmerzhaften Bereich konnten dauerhaft Linderung schaffen. Ich hatte sogar das Gefühl dass dies auch das Schmerzgedächtnis positiv beeinflußt.

Kommen wir nun zu anderen Konstitutionen wie zB die hämatogene oder die Mischkonstitution. Hier werden wir Schmerzen eher aus anderen Ursachen heraus begegnen. Aber auch hier wird ein daueraktiver Sympathikus, also chronischer Stress, mitspielen. Nur müsste ich hier meine Mischung für die Neuraltherapie etwas verändern. Und aber auch den Patienten grundsätzlich anders behandeln als die lymphatischen Patient*Innen.

Verdachtsfälle werden selbstverständlicherweise erstmal ärztlich geklärt. Denn Schmerzen die schlimmer werden oder sich in der Qualität verändern sind für mich immer erstmal ein Fall für eine/n Arzt/Ärztin. Ansonsten kann man chronische Verlaufsformen wirklich gut naturheilkundlich begleiten.

Übrigens: Weil ich hier eher Frauen erwähnt habe heisst es nicht, dass Männer nicht behandelt werden.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

(Quelle: https://www.thieme.de/de/naturheilverfahren/schmerzempfinden-hormone-beeinflussen
Docchek Flexikon

Elvira Bierbach/Naturheilkunde Heute)

Hormone

Was sind Hormone und wie funktionieren sie?

Hormone…
Disharmonien um geringste Mengeneinheiten reichen aus und schon platzt man aus allen Nähten. Doch was verbirgt sich hinter diesen bemerkenswerten Molekülen?
Gehen wir der Sache bischen näher auf den Grund. Und falls Sie betroffen sein sollten von hormonellen Störungen wird Ihnen dann auch sicherlich einleuchten warum hormonelle Störungen sehr oft einfach Zeit benötigen.
Wenn man Hormone definieren müsste, können wir sagen dass es sich um biochemische Botenstoffe handelt. Je nachdem wie diese Moleküle ihren Zielort erlangen, gibt es unterschiedlich wirkende Hormone. Manche Hormone wirken direkt auf die freisetzende Zelle.. Manche in unmittelbarer Nähe des Freisetzungsortes und andere wiederum werden über das Blut transportiert an den Wirkort. Die Wirkung der Hormone beruht auf ein Schlüssel-Schloss-Prinzip. Das bedeutet dass Hormone an Rezeptoren andocken, die genau auf bestimmte Hormonmoleküle zugeschnitten sind. Aber jetzt erstmal ein kurzer theoretischer Einblick in die Welt der Hormone.

(Bild:Pixabay.com)

(Bild: Canva Design)
Gerade Frauen sind durch Dauerbelastungen und Herausforderungen der Leistungsgesellschaft von hormonellen Ungleichgewichten betroffen.

Endokrine Hormone:

Diese werden in Drüsenorganen produziert und erreichen den Wirkort über die Blutbahn. Wie zB die Schilddrüsenhormone, Sexualhormone, Stresshormone. Die Freisetzung unterliegt einem gewissen Biorhythmus.
Gesteuert und reguliert wird die Synthese von den Hirnanhangdrüsen; je nachdem wie die Konzentration im Blut ist, wird an die entsprechende Drüse das Signal gegeben. Stresshormone wie zB Adrenalin, werden nicht nur über das Blut freigegeben; sie wirken auch blitzschnell über Nervenendigungen.Beim Cortisol hingegen ist es anders. Wenn wir Stress haben, wird es über Nervenbahnen an die Schaltzentralen des Gehirnes weitergeleitet und entsprechend ausgeschüttet.
Stresshormone werden in den Nebennieren produziert.

Parakrine Hormone:

Ich werde hier eher weniger detailiert eingehen, da ich mich in diesem Blog eher auf die endokrinen Hormone -und davon eher die Sexualhormone und Schilddrüsenhormone-konzentrieren möchte. Aber zu erwähnen wären sie . Das wären Gewebshormone und Botenstoffe, die bei Entzündungen sezerniert werden. Der Ihnen bekannteste Vertreter wäre das Histamin. (Histamin scheint übrigens auch eine große Rolle bei Reizdarm zu spielen! Wenn Sie also dahingehend Probleme haben sollten-> gerne anfragen!)

Was belastet unser hormonelles System?

Leider bietet unsere moderne Lebenweise sehr viel , um unser hormonelles System durcheinander zu bringen. Stress z.B. verbraucht viel Grundbausteine für die Synthese unserer Hormone. Die Nebennierenrinde wird auch noch belastet. Gestörtes Körpermilieu, Übersäuerungen, Darmflorastörungen spielen auch noch mit. Auch die Ernährungs- und Lebensweise, die eben nicht mehr wirklich „nährend“ ist. Dann kommen noch die hormonartig wirkenden Substanzen in Kosmetika, und Plastik hinzu. Nicht selten entstehen da Östrogen Dominanzen.
Der Stress schadet übrigens auf Dauer auch Ihrer Schilddrüse! Denn die Grundbausteine werden- wie oben bereits erwähnt- für die Synthese der Stresshormone verwendet statt für die Schilddrüsenhormonsynthese.

Was können Sie tun?

Ganz einfach.
Sie werden es nicht mehr hören können aber, es ist leider Fakt.
Mehr kochen, weniger Fertigprodukte.
Selber machen statt kaufen.
Wir müssen vom Konsum weg hin zur Produktivität!
Das schafft auf Dauer Zufriedenheit. Es fordert unsere Komfortzone heraus, die Bequemlichkeiten müssen aufgegeben werden. Aber es lohnt sich! Sie werden sehen dass sie auch wieder neue neuronale Bahnen bilden werden auf dem Weg zur Überlegung, wie Sie Ihr Leben nachhaltiger, ausgeglichener, gesünder gestalten können.

Wenn es hartnäckig ist…

…dann fragen Sie mich gerne. Es gibt wunderbare Möglichkeiten der Naturheilkunde, hormonelle Dysbalancen auszugleichen!
Wenn die Aminosäurebausteine fehlen , können wir dies sehr gut mit Infusionen ergänzen.
Sie dürfen eben auch nicht vergessen , dass viele Schaltzentralen im Körper eine Rolle spielen. Es heisst auch Hirnanhangdrüsen-Schilddrüsen-Nebennieren-Darm-Achse. Und diese sind auf sehr komplexe Weise miteinander verknüpft, sodass eine Harmonisierung Zeit benötigt.
Die Leber hat hier auch eine große Rolle. Letzten Endes bildet sie ja das Cholesterin; den Grundbaustein aller Hormone! (Deshalb haben zB magersüchtige Menschen eben auch kaum mehr Hormone, obwohl sie noch im zarten jugendlichen Alter sind! Auch die sich immer mehr häufenden Essstörungen müssen beachtet werden.) All diese komplexen Vorgänge machen unser hormonelles System so einzigartig. In meiner Praxis binde ich dann auch gerne die traditionell heilkundlichen Aspekte mit ein. So kann ich Ihnen ein umfangreiches Paket anbieten mit einer guten Betreuung .

(Quellen: -Natur Und Heilen Nr 17
-Planet Wissen: Geschlechtshormone
-Elvira Bierbach: Naturheilkunde heute
-Beitragsbild: Canva Design))

Allgemein, Chronischer Stress, Darmgesundheit, Hormone, Phytotherapie

Hämopyrrollactamurie-schwere Diagnose und komplexes Leiden

Sind Sie grundlos erschöpft, depressiv aus heiterem Himmel und es tauchen plötzlich Panikattacken   auf? Es könnte sich um ein chronisches Defizit gewisser Mineralstoffe , Spurenelemente und Vitamine handeln. Eine Entgiftungsstörung Namens HPU; ausgeschrieben als Hämopyrrollactamurie.
HPU ist eine Thematik die mir sehr fern war. Ich hüte mich vor Themengebieten bei denen ich das Gefühl habe dass ein Hype dahintersteckt, nehme mir  Zeit und setze mich damit auseinander bevor ich es benenne. Aber es begegnete mir in der Fachliteratur immer häufiger und schließlich auch in der Praxis. Doch was ist eine HPU? Was steckt dahinter? Gibt es dieses Problem wirklich oder ist es eher als eine Modeerkrankung einzustufen?

(Bild:Canva Design/ ngambolthongsai)


Die HPU  ist eine Stoffwechselstörung für die es keine wissenschaftlichen Belege zu geben scheint. Der Hauptmechanismus dieser Störung liegt in einem Defizit in der Hämsynthese. Das Häm ist ein wichtiger Baustein der roten Blutkörperchen. Bei Patienten die von einer HPU betroffen sind, wird neben dem korrekt gebildeten Häm sehr viel  von einem falsch gefalteten Häm Protein gebildet. Da die körperlichen Enzymsysteme korrekt funktionierende Schlüssel Schloß Prinzipien darstellen wird dieses falsch gebildete Häm von den körpereigenen Enzymen nicht als solches erkannt. Es kann nicht effektiv ausgeschieden werden . Entweder versucht der Körper dieses falsch gefaltete Häm Protein irgendwie auszuscheiden und hängt alle möglichen wichtigen Mineralien und Vitamine dran um es ausscheidungsfähiger zu machen. Irgendwann sind diese Systeme überfordert und ein großer Teil verbleibt im Körper. Es geht um Mineralien und Spurenelemente wie Zink, Mangan und wichtige Vitamine wie das Vitamin B6. Zink und Mangan sind wichtige Cofaktoren für viele Enzyme und Enzymsysteme, Entgiftungsmechanismen und Energiehaushalt. Es kommt hier noch hinzu dass Vitamin B6 ein sehr wichtiges Vitamin ist für die Synthese gewisser Neurotransmitter wie zum Beispiel das Serotonin . Desweiteren kann der chronische Mangel dieser wertvollen Mineralstoffe und Vitamine wie ein Dominoeffekt vielerlei andere Krankheitsbilder mit beeinflussen.

(Bild: Canva Design/Golip)

  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Endzündungen im Magen-Darm-Trakt
  • HIT (Histaminintoleranzen)
  • Hormonelle Dysbalancen und damit verbundene Problematiken wie Zyklusanomalien, Unfruchtbarkeit.
  • Depressionen, da die Synthese von wichtigen Neurotransmittern nicht effektiv stattfinden kann. Panikattacken (macht gerne auch die Histaminintoleranz; das kann durch  die plötzliche Gefäßerweiterung entstehen; Symptome wie Herzrasen, Atemnot sind die Folge)
  • Autismus, Schizophrenie
  • ADS/ADHS
  • Mitochondriopathie und damit verbundene fehlende Energie und Leitungsfähigkeit
  • Nebennierenerschöpfung

Es fehlen jedenfalls auch wichtige Aminosäuren wie zum Beispiel Glutathion. Vor allem für die Entgiftungsmechanismen. Kommt noch hinzu dass die Überladung des Körpers mit diesem falschen Abbauprodukt auch evtl. Milz und Leber überlastet; dies kann sich durch Oberbauchbeschwerden zeigen.Über die Ursachen scheiden sich die Geister! Genetische Vererbung kann eine Ursache sein. Das lässt sich dann gerne triggern durch besondere Lebensumstände wie Stress, Druck oder besondere Lebensphasen wie der Eintritt der Menopause. Offensichtlich trifft die Problematik viel öfter Frauen als Männer!Hier gilt es auf jedenfall eine sorgfältige Labordiagnostik durchzuführen und zu ergänzen was fehlt. Über einen 24-Stunden-Urintest können die Hämopyrrollactame nachgewiesen werden.  Primär wichtig ist es allerdings die Hämopyrrollactame , die im Körper sich ansammeln und nicht ausgeschieden werden können zu binden und aus dem Körper zu schaffen. Danach können die fehlenden Stoffe – auch die Aminosäuren- ergänzt werden. Der Darm ist hier natürlich auch im Fokus; hier ist ein Aufbau sehr wichtig. Man muss hier ineinander übergreifend handeln und auch individuell schauen was nun der nächste Schritt ist. Vermutlich ist hier eine lebenslange Ergänzung der fehlenden Stoffe notwendig. Regelmässige Kontrollen wären in diesem Falle auch sehr angebracht, denn immer wieder kommt es vor dass die Symptomatik wiederkehrt. Jedoch ist die Lösung der Sache- wenn das Ganze mal im Griff ist- einfach: Eine gute Lebensführungsordnung und die Ergänzung der fehlenden Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren.Jedenfalls ist eine Psychosomatisierung  solcherlei Symptomenkomplexe der falsche Weg und führt nur dazu dass das Vertrauen des Patienten schwindet.
Es ist eine komplexe Thematik und es gehört ernstgenommen, da es sich um einen massiven Lebensqualitätverlust handelt.

Quellen:https://www.kpu-berlin.de/https://www.arznei-telegramm.de/html/sonder/1210087_01.htmlhttps://flexikon.doccheck.com/de/H%C3%A4moglobinsynthese
(Beitragsbild: Canva Design/cofeekai; Getty Images)

Darmgesundheit, Hormone, Phytotherapie, Traditionelle Naturheilkunde/4Säftelehre/Konstitutionsmedizin

Die Schilddrüse-kleiner Schmetterling mit großer Funktion! 

Immer mehr begegnen mir in der Praxis Schilddrüsenfehlfunktionen. Sehr oft mit ganz untypischen Antlitz-Zeichen und Bildern. Deswegen hatte ich ein ganz großes Bedürfnis dieses Thema in Form eines Blogs zu erwähnen. Vorerst ein kleiner Exkurs in die medizinischen Details.

(Bild: Canva Design: Iryna Zastrozhnova; Getty Images)


 
Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse. Eines der wichtigsten Organe des Körpers und wichtigste, sogenannte Feedback-Drüse des endokrinen Regelkreises. Der Körper regelt die Mengen der zu produzierenden und in die Blutbahn zu sezernierenden Hormone ständig selbst, indem er durch die im Blut bestehenden Hormonmengen einen Ist-Sollwert ermittelt. Alles ist in einem engen Zusammenhang! Sexualhormone, Schilddrüsenhormone, Insulinhaushalt. Alles wird über die selbe Hirnanhangdrüse geregelt. 

Jetzt schweifen wir ganz kurz ab um Ihnen die ganzheitlichen Zusammenhänge etwas näher bringen zu können, ohne Sie mit Fach-Jargon zu nerven:  

Embryologisch entwickelt die Schilddrüse sich als Aussprossung aus dem Kopfdarm im Rachenbereich.Was ist denn der  Kopfdarm fragen Sie sich jetzt? Etwa ab dem 23.Tag der Embryonalentwicklung bildet sich das Darmrohr, welches die Grundlage für die Bildung des gesamten Magen-Darm-Traktes bildet; inklusive der Organe wie Leber und aber auch Lunge!
►Merken sie etwas? Können Sie sich jetzt auch in Symptomen Zusammenhänge zwischen zB Lunge und Darm vorstellen?
Der Kopfdarm ist eben der obere Teil des Verdauungtraktes; da gehören Mundhöhle und Rachenraum und aber auch die Schleimhäute der Nasenhöhle dazu. Daher auch der Zusammenhang der Darmschleimhäute und der Schleimhäute der Nasennebenhöhlen, Stirnhöhlen.
Auch das Gehirn hat sich im Laufe der Evolution aus dem Verdauungstrakt gebildet. Zuallererst bildeten sich offensichtlich die Nervenzellen des Verdauungstraktes und daraus entwickelte sich dann das Gehirn.
Im Embryo ist es dann so dass die Schilddrüse ihre Position in der 7. Embryonalwoche einnimmt;  als Ausstülpung des Kopfdarmes.
Wir reden in der ganzheitlichen Heilkunde gerne von der Hirnanhangsdrüsen-Schilddrüsen-Nebennieren-Darm-Achse.
In dieser Achse gilt es alle einzelnen Stationen zu beachten. Auch im Sinne eines gut strukturierten Behandlungskonzeptes.

Bild: Canva Design/Science Photo Library)

Die Sicht der Traditionellen Naturheilkunde



Die traditionelle Heilkunde betrachtet die Organe nicht einzeln, sondern sie betrachtet den Menschen stets als ein einziges System.
►Sie haben gewisse Anlagen die ihnen angeboren wurden. Diese Grundkonstitution gilt es zu unterstützen.
►Desweiteren sind für mich „die inneren Alchimisten“ sehr wichtig. Zuallererst sehe ich mir den Zustand dieser Kompartimente an.
Das ist der Magen, die Leber , die Niere. Die Alchemisten spielen eine wichtige Rolle, indem Fremdstoffe zu körpereigenen Nahrungsbausteinen gemacht werden. Im Falle der Schilddrüsenhormone sind es eben Aminosäuren, die ihre Basis bilden.
►Die Schilddrüse reguliert wichtige Vitalprozesse. Das Wärmeprinzip, welches ein sanguinisches Prinzip ist, wird auf die Organ- und Hormonebene übertragen. Wir achten darauf dass dieses Wärmeprinzip gut ausgewogen ist.

Somit macht es ganz großen Sinn genauere Laborwerte mit der empirischen Sichtweise der traditionellen Heilkunde zu kombinieren. So haben wir einen guten Leitfaden, an den wir uns halten können.

(Quellen: https://www.paracelsus.de/magazin/ausgabe/201504/der-verdauungstrakt

https://www.mdr.de/wissen/ist-der-darm-unser-zweithirn-100.html

https://flexikon.doccheck.com/de: Schilddrüse


Lecturio.de/magazin/magendarmtrakt-bronchialsystem/#entwicklung-des-magen-darm-trakts

wissenschaft-persönlich.ch/der-darm-steuert-das-gehirn-und-nicht-umgekehrt/
(Beitragsbild: Canva Design/pixelshot)

Friedemann Garvelmann; Humoralmedizinische Praxis Band1; Organlehre)

Darmgesundheit, Hormone, Traditionelle Naturheilkunde/4Säftelehre/Konstitutionsmedizin

Der Darm, Funktionsweise und naturheilkundliche Zusammenhänge

Der Darm ist aktuell in aller Munde. Was man vor einigen Jahren nicht beachtet hat rückt jetzt immer mehr in den Mittelpunkt. Die moderne Lebensweise und sich immer mehr häufenden Erkrankungen wie Dickdarmkrebs , aber auch immer mehr werdenden psychische Erkrankungen haben den Fokus der Forschungen immer mehr auf den Darm gerichtet. Er bietet so viel Stoff, dass man seitenweise schreiben könnte. Er ist auf alle Fälle mehr als nur ein großer Schlauch. Aber jetzt erst mal ein kleiner Exkurs. 

(Bild: Canva Design)



Der Darm besteht aus dem Dünndarm und dem Dickdarm. Den Dünndarm trennt eine kleine Klappe vom Dickdarm. Der Dünndarm folgt dem Magen im Verdauungskanal. Die Hauptaufgabe des Dünndarmes ist den im Mund und im Magen angedauten Speisebrei zu verdauen, in Moleküle zu spalten und diese über das Epithel an der Dünndarmschleimhaut in den Kreislauf zu geben.
Dafür braucht unser Körper   ca 7Liter Verdauungssäfte pro Tag (Speichel, Magensaft, Galle, Bauchspeicheldrüsensekret und Dünndarmsekret), die grösstenteils vom Dünndarm rückresorbiert wird, da der Dünndarm einfach die grösste Oberfläche besitzt im gesamten Verdauungstrakt. 
Die Schleimhäute des Dünndarmes messen übrigens fast 200 Quadratmeter; das ist fast ein kleines Fußballfeld.
Im Anschluss an den Dünndarm folgt der Dickdarm, der das Auszuscheidende  entsorgt ; wie der Name auch sagt hat er die Aufgabe „einzudicken“ . Dieses Eingedickte wird als Kot ausgeschieden. Aber auch hier sind die Ballaststoffe sehr wichtig! Sie sind Nahrung für die Bakterien im Dickdarm und wichtig für den Milieu-Erhalt!

(Bild:Canva Design/ChrisChrisW; Getty Images)

Was die wenigsten wirklich wissen

Der Darm reift in den ersten 3 Lebesjahren und dabei kann er evtl Schädigungen davontragen; so ähnlich wie die Psyche auch.
Störungen im Darm wirken sich sowohl auf die Psyche als auch auf die mentale Aktivität ein. Es ist erwiesen dass Menschen, die mit Verdauungsprobleme zu tun haben oft psychisch auch labiler sind und anfälliger für psychische Erkrankungen. Häufig passiert es dass Menschen bei denen der Darm eben nicht richtig effektiv scheiden kann (hier spielen Pankreas und Milz auch eine wesentliche Rolle) auch unentschlossener sind (Man sagt auch „Bauchgefühl“; und das nicht umsonst) . Ausserdem werden im Darm noch die Psyche beeinflussende Substanzen wie zB Dopamin, Opiate, Benzodiazepine, Serotonin produziert. Auch Hildegard von Bingen kannte offensichtlich den  Zusammenhang mit Bauch und Hirn gut.

Was auch wichtig ist:

►Ein grosser Teil der Abwehrzellen sitzt im Darm!
►Der Darm besitzt ein ganzes Netzwerk aus Nervenzellen ; grösser als es beim Rückenmark ist.
►Der Darm ist ein zweites Gehirn; es agiert eigenständig und nimmt auch eigenständig wahr.
►Der Darm ist der Sitz der Intuition und steuert auch das Gefühlsleben.
►Billionen Bakterien sind im Dickdarm angesiedelt.

In den alten Kulturen standen bäuchige wohlgenährte Menschen für Frieden und Wohlstand. Selbst Caesar sagte „lasst dicke Männer um mich herum sein“ (was natürlich nicht pauschalisierbar ist. Man weiss auch um die negativen Auswirkungen von zu viel Bauchfett). Auch im Alten China; man sehe sich den Maitreya an. Ein lachender Mönch mit einem Bauch…

Aber um zur Mitte des Körpers zu kommen:

In Indien weiss man schon lange von der Kraft der Körpermitte- Das Sonnengeflecht, das Nabelchakra. Es steuert auch innermenschliche Beziehungen. Eine gestärkte Körpermitte ist aber auch wichtig um Grenzen zu setzen; zum Eigenschutz.
Der Dünndarm steht im Zeichen des Feuers nach der alten chinesischen Lehre. Und es korrespondiert mit dem Herz, welches ebenfalls im Zeichen des Feuers steht. Was uns wieder zum Punkt Psyche und Gemüt. Klar im Bauch, wird man sozusagen auch klarer im Kopf und auch in seinen Empfindungen.  Ebenso steht der Dickdarm im  Zeichen des Metalles und korrespondiert mit der Lunge; Thema Trauer und Besorgnis. Das Thema Verstopfung hat auch häufig mit „nicht bearbeiteten Konfliktsituationen“ zu tun, von denen man sich eben nicht geschafft hat zu trennen; „es verhärtet“ im wahrsten Sinne.

(Bild:Canva Design/Kindel media; Pexels)

Ein paar Beispiele noch zu Organ-Zusammenhängen:

►Menschen die ständig mit irritierten Nasenschleimhäuten zu tun haben wie zB chronische Sinutiden, haben häufig auch mit irritierten und undichten Darmschleimhäuten zu tun; es verlagert sich gerne in die oberen Schleimhäute. ►Allergien, chronische endzündliche Hautprobleme lassen sich mit einer Sanierung des Darmes gut in den Griff bekommen.
► Selbst bestimmte Formen der Migräne und ADHS Problematiken , Autismus, Parkinson oder gar Schizophrenie (Also alles was mit gestörten Neurotransmitter-Stoffwechselprozessen im Hirn zu tun hat!) werden gerade intensiv erforscht. Die Wissenschaft steckt da sozusagen immernoch in Kinderschuhen. Die Kommunikation zwischen Bauchhirn und Gehirn erfolgt über den Vagusnerv.



Die Hektik des Alltages, der Stress und das dauerhaft aktive sympathische System sind nicht förderlich für eine gute Verdauung. 
Die regelmässige Einnahme von Bitterstoffen ist ein gutes Training für einen trägen Darm, dem das Feuer fehlt. Auch Salate, Gemüse  wie zB Chicoree, die bitter sind, sollten wir mehr in unseren Speiseplan einbinden. Wenn es mit Bio nicht immer geht kann man auf regionales Gemüse zurückgreifen. Dass wir uns Zeit nehmen für uns, für das Kochen, für das Essen wird immer wichtiger. Auch die zunehmenden psychischen Erkrankungen sind ein Indiz dafür. 

Ernährungsweise je nach Menschentyp und Konstitution:

(Bild: Canva Design/Ankit Giri; Getty Images/Vier Elemente)

Die alte Humoralpathologielehre der vier Säfte und aber auch das Ayurveda, die chinesische Medizin kann man sich auch als Vorlage nehmen und die Ernährung entsprechend anpassen. Nehmen wir paar Beispiele anhand der vier Säftelehre:

-►Wenn wir es mit einem Choleriker zu tun haben, der ständig am „verbrennen und am lodern“ ist, wären kühlende und befeuchtende Speisen wie zB Salate gut. Oder phlegmatisierende Lebensmittel wie zB Kokosmilch im heißgeliebten scharften Thaicurry.

-►Wenn wir einen Phlegmatiker haben, bei dem alles ohnehin wenig tonisiert ist, wären etwas mehr Schärfe und Bittermittel gut.

-►Wenn wir einen Sanguiniker haben: Sanguinisches Temperament ist zwar das Ideal, welches wir oft anstreben wollen. Aber auch Sanguiniker müssen sich in Acht nehmen von den Füllezuständen und am „zu viel“. Denn sie neigen häufig zu entsprechenden  Fülle Symptomen.

-►Der Melancholiker. Wenn wir einen ausgetrockneten Melancholiker haben, dem allgemein „kalt“ ist, müssen appetitanregende und befeuchtende Lebensmittel her. Bittermittel, gut angemachte Salate (regen die Speichelsekretion an!“) wären gute Ergänzungen.

Laut dem Ayurveda sitzen zB alle drei Doshas (Lebensenergien) im Darm. Vata, Pitta , Kapha sollten allerdins im guten Ausgleich sein damit der Stoffwechsel optimal funktionieren kann. Auch hier werden durch bestimmte Gewürze, Nahrungsmittel fehlende Energien kompensiert.

Meditieren um die „Mitte“ herum: 

Atemübungen, Pranayama und Meditation sind auch sehr schöne Methoden um „die Mitte“ zu stärken. Man stelle sich im Sitzen, ganz entspannt, mit geschlossenen Augen vor, dass da ganz viel Licht um den Bauchnabel sich sammelt. Und es warm wird am Solarplexus. Da kommt nicht nur der Verstand zum Schweigen, der oft das aufschnappt was er mitbekommt und uns als Wahrheit vermittelt.

Die wichtigen Dienste der evidenzbasierten Wissenschaft und Labormedizin:

Durch genauere Untersuchungen der Stuhl- und Darmschleimhäute können wir bei gravierenden Schwierigkeiten genauer hinsehen , z.B Fehlbesiedelungen ausfindig machen und gezielt behandeln.

Zu guter Letzt :

 Empfehlungen ersetzen keine individuelle Betrachtung von Patienten Um die beste präventive Begleitmaßnahme und Behandlung herauszufinden ist es wichtig Patienten persönlich zu betreuen.

Bei Fragen, freue ich mich über ihren Anruf!

Quellen:
Gesundheit aus dem Darm, Dr. Petra Thorbrietz (Thema Darm)
-Paracelsus Magazin, Heft4/2015 Der Verdauungstrakt (Thema Darm) und diverse andere Ausgaben.
-Doccheck Flexikon
(Beitragsbild: Canva Design/ThitareeSarmkasat; Getty Images)