
Eine Pandemie, die weltweit Spuren hinterlassen hat, haben wir nun hinter uns gelassen. Dennoch ist das Virus wohl nicht ganz so fertig mit uns. Die Zahlen steigen wieder, aber Experten sehen noch keinen Grund zur Besorgnis, da im Herbst Atemwegsinfektionen ohnehin steigen. Es bleibt jedenfalls spannend.
Covid 19 Infektionen hinterlassen gerne eine Palette an Nachwirkungen in Form eines Chamäleons mit sehr vielfältigen Symptomen. Vor allem scheint der Darm und die dazugehörige Mikrobiota laut Studien nachhaltig zu leiden und darauf möchte ich mich jetzt auch konzentrieren.
Der Darm ist erster Schwerpunkt, wenn es um Infektionen geht

(Bild: Canva Design)
80% der Abwehr sitzt im Darm. Es leuchtet auch ein , dass der Darm als erstes beachtet werden muss. Studien zeigen, dass die Darmmikrobiota von Covid 19 Patient*Innen ein gestörtes Gleichgewicht der Darmflora aufweist und bestimmte Bakterienstämme dominieren*.
(*Für detailierteres Wissen siehe Quellenangaben)
Was ich auch sehr interessant finde ist, dass auch bestimmte , sehr spezifische Laborparameter, die für Entzündungen sprechen (wie zB IL-10, TNFAlpha ) sowie Parameter, wie zB Leberenzyme in Berichten zu sehen sind. All dies spricht für schwerwiegende Infektionen mit den bekannten Folgen wie zB chronische Erschöpfung, psychische Verstimmungen, „sich teigig fühlen“ (auch eine Beschreibung einer Patient*In, die ins Bild passt).
Es deutet auf jeden Fall darauf hin, dass die Abwehr, während einer Covid 19 Infektion, offensichtlich auf Hochtouren läuft und natürlich der Darm auch einen Löwenanteil darin hat. Wir haben ja im Darm ein beachtliches Lymphnetz und eine sehr große Schleimhautoberfläche, die für die Abwehr sehr wichtig ist. Es ist aber auch die Vermutung da, dass unnötige Antibiotikabehandlungen – vor der Diagnosenstellung – im Vorfeld den Darm geschädigt und die Infektion mit Covid 19 die Aktivität des lymphatischen Gewebes hochgefahren haben könnten,womit eine zusätzliche Belastung vorliegt.
Durch wieder andere, interessante Studien , die an der Uni Duisburg-Essen gemacht worden sind, konnte man auch feststellen, dass offensichtlich Stoffwechselprodukte der Darmbakterien, die nach einer Covid 19 Infektion freigesetzt wurden, über das Blut die Lungen beeinflußt. Die Naturheilkunde kennt ja die Zusammenhänge zwischen Lunge und Darm schon lange. Diese Studien bestätigen hier noch einmal den Zusammenhang.
Wir wissen also immer noch nicht genug und es gibt Forschungsbedarf.

(Bild: Canva Design)
Fakt ist aber dass chronische Schäden nachweisbar sind. Mit den ganzen körperlichen und auch seelischen Folgen. Dennoch kein Grund hoffnungslos zu sein, denn sowohl die orthomolekulare Medizin als auch die Komplementärmedizin und Naturheilkunde bietet wunderbare Unterstützung. Gerade die aufbauenden und ausleitenden Infusionen sind sehr effiziente Hilfen, wenn die Darmfunktion nicht intakt ist
Wie ich es immer gerne betone:
Altes Wissen und Naturheilkunde ergänzt sich ganz wunderbar mit den Errungenschaften der modernen Medizin und den Möglichkeiten der modernen Komplementärmedizin.
Und da unterbreite ich Ihnen gerne alle möglichen Angebote.
SarsCov2 behandeln untersagt- Folgesymptome behandeln erlaubt!
Nochmal zu betonen wäre, dass Heilpraktiker*Innen die Behandlung des SarsCov2 Viruses mit sämtlichen Varianten untersagt ist.
Sehr wohl aber können wir die Begleit- und Folgeerscheinungen unterstützend und begleitend behandeln.

(Quellen:https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120097/COVID-19-Patienten-haben-haeufig-Stoerung-der-Darmflora
https://www.uni-due.de/2021-11-18-darmflora-beeinflusst-covid-infektion)

