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Was Ihr Darm mit einem ausgewogenen Hormonhaushalt zu tun hat

Wieder einmal geht es um den Darm und er ist der Star. Aber es ist einfach unumgänglich. Der Darm ist nun mal der Dreh-und Angelpunkt der meisten Probleme. Die Wissenschaft hat da einiges entdeckt und ist immer noch am Entdecken.
Der Darm bestimmt, welche Nahrungsbestandteile aufgenommen und was genau ausgeschieden werden sollte. Das Mikrobiom reguliert sogar unser Gewicht, spielt eine große Rolle bei Stoffwechselerkrankungen und auch Übergewicht. Es kommuniziert mit dem Gehirn, greift in die Immunabwehr ein. Der Darm produziert auch selbst eine Reihe von wichtigen Hormonen wie zB Dopamin und Serotonin. Und wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auch, dass der Darm auch Einfluß hat auf den Hormonhaushalt.

Gute und böse Östrogenwirkungen

Frauen besitzen drei Grundtypen von Östrogenen, die auch unterschiedliche Wirkungen aktivieren. Je nach Alter und Status ist das eine oder andere im Überschuß oder auch im Mangel. Dank unseres Zeitgeistes und der entsprechenden Lebensweise leiden Frauen jeden Alters leider unter Ungleichgewichten mit massiven Beschwerden. Ob es eine junge Frau mit Menstruationsproblemen ist oder eine reifere Dame im Wechsel.
Bei Frauen wird laut Studien der Östrogenhaushalt auch vom Darm mitgesteuert. Ist der Darm intakt und weist eine gesunde Funktion auf, dann befinden sich genau die richtige Anzahl von gewissen, im Östrogenhaushalt wichtigen Enzymen im Darm und der Östrogenhaushalt ist ausgewogen. Ist das nicht der Fall, dann wird es zu einer Über -oder Unterversorgung mit Östrogenen kommen. Gerade in der heutigen Zeit, in denen auch schon junge Frauen mit Östrogendominanzen zu tun haben , muss das Augenmerk auch auf den Darm gerichtet werden. Vor allem weil wir auch durch die Umwelt sehr viel Stoffe aufnehmen, die östrogenartig wirken. (Plastikverpackungen, „Coffee-to-go“-Becher, Mikroplastik in Kosmetika uvm). Nicht selten entstehen dann Folgeerkrankungen wie Endometriose, Brustkrebs, Prostatakrebs bei Männern, aber auch das PCO Syndrom. Gerade das PCO Syndrom hat mit einer überhöhten Androgenmenge, Insulinresistenz bei gleichzeitig reduzierten Östrogenen zu tun. Wir wissen das Endometriose und PCO die Gebärfähigkeit massiv einschränken kann. Somit lohnt es sich auch hier den Darm zu sanieren!

Auch in der Menopause wichtig!

Gerade in den Anfängen der Menopause, in denen der Anteil gewisser Östrogene oft gerne erhöht ist, ist es wichtig, erstmal den Darm genauer unter die Lupe zu nehmen. Natürlich muss man hier alle Organe und Organsysteme, die dazugehören, mit einbinden in eine gute Behandlung. Da gehören Leber,Galle und Pankreas (mit Milz und Magen) und aber auch das Lymphsystem dazu.
Der Körper muss es schaffen, die Lücke zu kompensieren, die durch das Ausbleiben der Regelblutung entsteht, sodass die Beschwerden abklingen und der Leidensdruck gelindert wird. Und da gehört der Darm einfach dazu.


Hilfe in der Praxis

Ich schaue mir Ihren Status genauer an. Wenn nötig, leiten wir auch gerne Darmfloraanalysen ein und sehen uns Ihren Hormonstatus an. Wenn Ihnen Nährstoffe fehlen sollten , wird erstmal aufgefüllt, was fehlt. Hierzu nutze ich gerne die Effizienz der Infusionen und der Injektionen. Sie wirken am besten, wenn der Darm nicht sehr intakt ist. Ausleitungen mit sanften Mitteln der Erfahrungsheilkunde folgen. Und dann können wir uns der Grundthematik widmen. Ich berücksichtige auch Ihre angeborene Konstitution und unterstütze auch diese Aspekte mitsamt einer individuellen Ernährungsempfehlung, die zu Ihnen passt. Falls nötig ist die letzte Instanz auch eine Rücksprache mit dem Frauenarzt/Ärztin, ob nicht eine bioidentische Hormonbehandlung sinnvoll wäre. Aber vorerst werden wir dem Darm besonderes Augenmerk schenken!

Wenn Sie Fragen haben helfe ich gerne!

(Quellen:https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Beeinflusst-das-Mikrobiom-auch-Hormone-254219.html
-https://www.mybioma.com/de/blog/mikrobiom-und-hormone/)

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