Was passiert wenn mit unseren Zellen etwas nicht stimmt?

In diesem Blogbeitrag möchte ich mich  der wichtigsten Einheit des Körpers widmen. Sehr häufig behandelt und therapiert man an ihr vorbei ohne wirklich nachzusehen wie es so um sie steht. 

Es geht um die Zelle.

Zunächst mal werfen wir einen Einblick in den Aufbau der Zelle. 

Alles beginnt mit der Zelle!

Aufbau und Funktion:

Erst mal grob unterteilt – von innen nach außen her gesehen- besteht die Zelle aus einem Zellkern, einem Zellplasma und einer Zellmembran.

Das Zellplasma nennt sich auch Zytoplasma. Das ist eine geleeartige Substanz, die überwiegend aus Wasser besteht. Hier werden Abfallprodukte abgesondert und aber auch wichtige Nährstoffe und Bausteine gespeichert, wie zB Fette, Kohlehydrate, Proteine. Es befinden sich hier aber auch Ionen wie zB Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium uvm. Die elektrische Ladung die durch diese Ionen entsteht ist wichtig für vielerlei Aktionen. Ein beispiel wären Muskelzellen, zB des Herzens und der Extremitäten. Wir sind also geladene Lebewesen und ohne die Aktionspotentiale würde nichts vorangehen. Weder die enzymatischen Prozesse, noch sonstige lebenswichtige Funktionen.
In unseren Zellen sind sehr viele weitere Funktionseinheiten die dafür sorgen dass alles abgedeckt ist und reibungslos funktioniert. Proteinsynthese, Transport von Nährstoffen, Verteilung von Bausteinen und Proteinen. Ohne in fachliche Details uns zu verirren möchte ich auf eine kleine wichtige Funktionseinheit hinweisen; nämlich das Mitochondrium.
Die kleinen Kraftwerke befinden sich nur in Lebewesen, die auch einen Zellkern besitzen. Vor allem in Leberzellen und vielen anderen Orten im Körper die einen hohen Energieverbrauch haben sind sie vorzufinden. In den Mitochondrien finden sehr wertvolle biochemische Reaktionen statt. Die Atmungskette und der Citratzyklus. Stichwort ist hier ATP. Das ist der Energiegeber auf den wir angewiesen sind. Desweiteren befinden sich hier wertvolle Enzyme (Enzyme sind keine Lebewesen; es sind lediglich Proteine!) die zB auch die Membran-Lipide der Zelle synthetisieren. Unter anderem auch das Cholesterol.

Sie speichern auch Eisen-Schwefel-Komplexe, die Bestandteile von Enzymen und somit wichtige Cofaktoren sind für gewisse Stoffwechselprozesse, an denen diese Enzyme eben beteiligt sind. 

Mitochondrien steuern auch den programmierten Zelltod. Zum Beispiel wenn Zellen nicht mehr funktionsfähig sind und dem Gesamtorganismus eher schaden als dass sie nützlich sind.

Alles benötigt Energie! Und: Wieso planlos durchgeführte Entgiftungskuren eher schwächen können

Ja, sogar wenn Sie wieder mal eine Frühjahrsentgiftung beginnen dann fordert dies auch Energien. Wenn Sie also vorerst in einem Defizit sich befinden und die ganzen oben genannten Cofaktoren, Bausteine nicht haben die für diese ganzen wertvollen Prozesse wichtig sind, dann kann eine Entgiftung eher schlapp und müde machen. 

Der Körper entgiftet selbst ununterbrochen . Sonst könnten wir nicht überleben. Vor allem die heutige Lebens- und Ernährungsweise lässt sehr zu wünschen übrig. Kombiniert mit chronischem Stress und der daraus resultierenden Störung des Darmmikrobioms haben wir auch keine Möglichkeit wichtige Nähr – und Baustoffe gut aufzunehmen.

Es ist also wichtig die Entgiftung und Ausleitung zu unterstützen. Aber wie Sie eben erfahren haben ist es wichtig die Zellen erst einmal aufzufüllen mit den nötigen Faktoren , damit die nötige Energie produziert werden kann!

Es gibt noch einen Begriff, der sehr verkannt und nicht wahrgenommen wird:

Die Pischinger Räume– bzw die Matrix, oder auch Interzellulärraum genannt.

Das was nicht mehr aus dem Körper geschafft wird, sammelt sich gerne zwischen den Zellen an. Diese jahrelangen chronischen Ansammlungen sind das schlimmste Übel bei chronischen Verlaufsformen von körperlichen Beschwerden. Wir reden hier von Verschlackung . In vielen Fällen in so einem Ausmaß, dass ein gesunder Austausch zwischen den Zellen nicht mehr stattfindet (Aus der Praxiserfahrung weiß ich dass es mittlerweile unerlässlich ist erst mal diesen Zustand sich anzusehen. Keine Therapiemethode funktioniert, wenn die Reaktionsstarre nicht behoben wird, die durch die Verschlackung entsteht!)

Erst Defizite auffüllen! Aber wie?

Ich schätze da mittlerweile Infusionen sehr. sowohl die Matrix regenerierende als auch den Zellen Nähr und Baustoffe/Elektrolyte zufügende Infusionen. Besonders dann wenn der Darm nicht in der Lage ist Nährstoffe aufzunehmen, kann man dadurch Zellen wunderbar erstmal- unter Umgehung des Magen Darm Traktes- auffüllen.

Vor allem Aminosäuren sind da sehr wichtig. Die Grundbausteine auch unserer Botenstoffe, Neurotransmitter, Schilddrüsenhormone uvm.

Das Ganze unterstütze ich mit sanfter aber stark wirksamer Spagyrik. Denn Spagyrik schwächt nicht, sondern stärkt das was fehlt und leitet das was zu viel ist aus.

Natürlich geht dem immer ein ausführliches Erstgespräch voraus.

Was Sie selbst tun können:

Die Darmflora genauer ansehen lassen. Es gibt gute Möglichkeiten Analysen über sehr gut spezialisierte Labore in auftrag geben zu lassen. Ein Basisprofil mindestens könnte wertvolle Hinweise geben ob Fehlbesiedelungen/Fäulnisgärungen bestehen. Wir können die unerwünschten Erreger erstmal eliminieren und dann das Ganze neu besiedeln.

Ernährung ist das A und O. Eine- für Ihren Konstitutionstyp abgestimmte– Ernährung ist das Wichtigste. Natürlich neben einer Intakten Darmfunktion. Das muss nicht immer vegan/vegetarisch sein. Dass wir viel zu viel Tierisches und industriell angefertigtes Zeug essen ist klar. Aber es kann durchaus sein dass es für Sie zB passender ist wenn Sie ab und an mal ein Stück gutes Fleisch essen. Es kann zB sein dass ausgeprägte hämatogene Konstitutionen (satt-braune Irisfarbe) mit einer veganen Ernährung besser zurecht kommen als Mischkonstitutionen (Mischungen aus blauen und braunen Irisfarben)

Bewegung und frische Luft mit Atemübungen. Das bringt auch ihr Zwerchfell und somit auch das Bauchfell in Bewegung. Die Verdauung dankt es Ihnen auch.

Stressabbau. Klar, leicht gesagt! Aber Sie müssen einfach NEIN sagen können.

Emotionen. Alte Wut und sonstiges Angestautes bearbeiten  macht nicht nur Sinn; es erleichtert uns das Leben. Denn jedesmal wenn wir uns ärgern, verlieren wir Energien. lassen Sie es nicht zu, dass Ihre wertvollen Energien verpuffen!

Wussten Sie dass auch extreme Grüblerei und Gedankenkarusselle um Sorgen übersäuern können und sogar bis zum Burnout führen? Sie tragen auch nichts zur Lösungsfindung bei. Holen Sie sich professionelle Hilfe wenn Sie merken dass Sie gar nicht mehr rauskommen aus dem Teufelskreis. Kreativität- in welcher Form auch immer- kann da sehr hilfreich sein.

Bei Fragen helfe ich Ihnen sehr gerne

herzlichst

Öznur Acar

Quellen: Doccheck Flexikon: Mitochondrium
Elvira Bierbach: Naturheilpraxis heute
studyflix.de
grossesblutbild.de

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